Instantnudeln, zuckerhaltige Frühstückscerealien und Fertiggerichte machen bei vielen Kindern einen großen Teil der Ernährung aus. Forscher aus Kanada haben nun untersucht, was das für die psychosoziale Entwicklung im Vorschulalter bedeutet.
Bei Schulterschmerzen gehört das MRT längst zum Standard. Doch eine finnische Studie zeigt: Strukturelle Schäden finden sich fast genauso oft bei völlig Beschwerdefreien – mit Konsequenzen für die Diagnostik.
Eine US-Studie hat geprüft, ob Feinstaub und Ozon am Wohnort unter potenziell kardiotoxischer Krebstherapie zusätzlich mit kardialem Remodeling und Herzfunktionsstörungen bei Brustkrebs-Patientinnen verbunden sind.
Entgegen den Leitlinien nehmen viele Rheuma-Betroffene Glukokortikoide über Jahre ein. Eine aktuelle Übersichtsarbeit analysiert die Ursachen für das gescheiterte Absetzen – und zeigt, wie sicher eine sehr niedrige Erhaltungsdosis tatsächlich ist.
Braucht es nach einer Lebertransplantation wirklich eine mehrtägige Antibiotikagabe vor einer ERCP? Heidelberger Gastroenterologen haben ein restriktives Einzeldosis-Modell getestet – mit überraschenden Ergebnissen.
Die Darmreinigung vor einer Koloskopie ist nicht nur unangenehm, sie kann auch die Darmflora empfindlich stören. Bei der Regeneration könnten gezielte Ernährungsstrategien helfen.
Welche Beschwerden bleiben langfristig nach einer durchgemachten Affenpocken-Infektion zurück? Eine US-Studie ging dieser Frage vor dem Hintergrund der Erkrankungswelle von 2022 nun nach.
Fallen 50 Millionen Arzttermine weg? KBV und Krankenkassen streiten über die Folgen der Budgetierung.
Uropathogene Escherichia coli können aktiv in Prostatazellen eindringen und sich dort vermehren. Eine aktuelle Studie zeigt, welchen Rezeptor die Bakterien dafür nutzen – und wie D-Mannose den Prozess hemmt.
Ein schmerzhafter Knoten am Penis spricht zunächst für eine häufige Diagnose. Doch Monate später lassen anhaltende und zunehmende Beschwerden Zweifel daran aufkommen.
Bisher waren die therapeutischen Möglichkeiten in der Kinderdermatologie begrenzt. Die neuesten Errungenschaften aus der Forschung geben Kindern und Jugendlichen Hoffnung. Prof. Dr. med. Annika Vogt stellte auf der diesjährigen FOBI 2026 dem Auditorium das Neueste auf dem Gebiet der Kinderdermatologie vor.
Bei der FOBI 2026 in München zog Prof. Dr. Elisabeth Livingstone (Universitätsklinikum Essen) eine eindrucksvolle Bilanz zur Melanomtherapie. Sie zeigte dem Auditorium auf, aus welchen Gründen der nächste große Fortschritt weniger in neuen Wirkstoffen als im richtigen Zeitpunkt der Behandlung liegen könnte.
Neue Daten aus der Versorgungspraxis untermauern, was sich seit Längerem abzeichnet: HPV-Selbsttests können die Teilnahme am Zervixkarzinom-Screening wirksam erhöhen.
Ob Eskalation, Deeskalation oder Substanzwechsel: Neue DGK-Empfehlungen geben Orientierung, wie antithrombozytäre Therapien im klinischen Alltag sicher und individuell angepasst werden.