• Hepatitis C: Statine mit weniger Zirrhose-Dekompensationen assoziiert

    Eine erfolgreiche antivirale Therapie schützt die Leber - was können Statine zusätzlich leisten? Eine US-Kohortenstudie untersuchte bei 16.275 Erkrankten mit Hepatitis C das Dekompensationsrisiko.

  • Morbus Crohn: Kann Vollwertkost die Trinknahrung ersetzen?

    Über Wochen nur Trinknahrung, für viele Betroffene kaum durchzuhalten. Die TASTI-MM-Studie prüfte bei Kindern und jungen Erwachsenen mit Morbus Crohn, ob eine strenge Vollwertdiät dasselbe leistet.

  • Akute VTE: Apixaban mit deutlich weniger Blutungen als Rivaroxaban

    Erstmals randomisiert verglichen: Bei akuter VTE unter Apixaban traten in den ersten Monaten weniger als halb so viele Blutungen auf wie unter Rivaroxaban – bei gleich seltenen Rezidiven. Eine Erklärung könnte in der Initialdosierung liegen.

  • Bewegungstherapie per App bei Morbus Bechterew: Evidenz und Verordnung kompakt

    Dass Patienten mit axialer Spondyloarthritis ihre Übungen zwischen den Physiotherapieterminen nicht machen, ist Praxisalltag. Eine App soll das ändern. Was die Daten hergeben, für wen die extrabudgetäre Verordnung sinnvoll ist und wie sie praktisch läuft.

  • Typ-2-Diabetes im Alter: mehr depressive Symptome und Einsamkeit?

    Depressive Symptome, Einsamkeit, wenig Energie: Eine Auswertung des Robert Koch-Instituts hat untersucht, ob diese und weitere psychosoziale Belastungen bei älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes häufiger auftreten als bei Gleichaltrigen ohne Diabetes.

  • Schützt Stillen auch langfristig vor Depressionen und Ängsten?

    Stillen ist mit weniger postpartalen Depressionen assoziiert – doch gilt das auch ein Jahrzehnt später? Eine irische Langzeitstudie hat dies nun untersucht. Die Ergebnisse sind bemerkenswert, die Interpretation verlangt jedoch Vorsicht.

  • Taubheit und Kribbeln nach der Geburt – was steckt dahinter?

    Wenige Monate nach der Geburt ihres ersten Kindes bemerkt eine 38-jährige Frau ein Kribbeln in Händen und Füßen. Ein niedriger Vitamin-B12-Spiegel scheint die Erklärung zu sein. Doch obwohl die Behandlung anschlägt, verschlechtert sich ihr Zustand weiter.

  • Ihr Wegweiser durch den Kongress „Gesundheit gestalten“ 2026

    Vom 30. September bis 2. Oktober 2026 findet in Göttingen der Kongress zur deutschen Primärversorgung und evidenzbasierten Medizin statt. Das diesjährige Leitthema: „Gesundheit gestalten – Gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen“.

  • Stigma Übergewicht schlägt aufs Herz

    Implizite Vorurteile gegenüber adipösen Patienten treiben CRP, Blutdruck und Mortalität nach oben. Wie lassen sich Stigmata abbauen, Inkretin-Therapien langfristig steuern und das neue EASO-Rahmenkonzept ohne starre BMI-Grenzen praxisnah umsetzen?

  • Myopie bei Kindern: Und sie nimmt doch nicht zu

    Die WHO prognostiziert bis 2050 eine Myopie-Rate von 40 % der Weltbevölkerung – doch trifft das auch auf Deutschland zu? Eine aktuelle Auswertung über 25 Jahre liefert eine überraschende Antwort.

  • Erste Rheuma-DiGA: App auf Rezept bei axialer Spondyloarthritis

    Axia ist die erste dauerhaft gelistete DiGA für eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. In einer Studie zeigten sich Verbesserungen bei Krankheitsaktivität, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität.

  • Ihr Wegweiser durch den DGfI-Kongress 2026

    Vom 15. bis 18. September 2026 tagt die DGfI in München. Wir haben die Kongress-Highlights mit dem größten Mehrwert für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Hausarztpraxis zusammengefasst.

  • Blutungsrisiko unter Apixaban geringer als unter Rivaroxaban?

    Bei akuter venöser Thromboembolie stehen mit Apixaban und Rivaroxaban zwei etablierte DOAKs zur Verfügung. Doch wie unterscheiden sie sich im direkten Vergleich, wenn nicht die Wirksamkeit, sondern das Blutungsrisiko im Mittelpunkt steht?

  • Entwarnung mit Fußnote: Melatonin und die kardiovaskuläre Sicherheit

    Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.

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