Etwa jeder dritte Diabetiker entwickelt eine diabetische Retinopathie. Die aktualisierte DDG-Praxisempfehlung schärft Screening-Intervalle und Behandlungsindikationen für die Praxis.
Was tun, wenn Antibiotika versagen? Auf dem DGIM 2026 wurden Antivirulenztherapien und monoklonale Antikörper als vielversprechende Alternativen gegen multiresistente Erreger wie Pseudomonas und Klebsiella diskutiert.
Nicht nur Plastikmüll belastet die Gesundheit. Eine aktuelle Modellstudie zeigt: Der Großteil der weltweiten Krankheitslast entsteht bereits bei der petrochemischen Herstellung aus Öl und Gas.
Levothyroxin (LT4) gehört zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Ein Vortrag auf dem diesjährigen DGIM-Kongress lieferte wichtige Hinweise dazu, in welchen Situationen eine Substitution wirklich sinnvoll ist – und wann eher nicht.
Schon kurze, intensive Trainingseinheiten, sogenannte Exercise Snacks, senken HbA1c und Gesamtmortalität nachweislich. In Kombination mit personalisierter Ernährung wirkt der Effekt am stärksten.
Das BSI hat Praxisverwaltungssysteme und die digitale Pflegedokumentation geprüft – mit ernüchterndem Ergebnis. Welche Schwachstellen kritisch sind und welche vier Punkte Arztpraxen prüfen sollten.
Welche MASLD-Patienten entwickeln eine fortgeschrittene Leberfibrose? Der FIB4-Score liefert die Antwort aus vier Routine-Laborwerten.
In der Nephrologie kippt das jahrzehntelange Therapieprinzip: Statt die CKD lediglich zu verlangsamen, setzen aktuelle Strategien zunehmend auf Remission.
Immer mehr Menschen mit Diabetes nutzen LLMs zur Mahlzeitenanalyse und Dosisberechnung. Warum die Antworten zwar professionell klingen, aber häufig grob falsch sind.
Bei Migrantinnen mit Prädiabetes greifen klassische Empfehlungen oft zu kurz. Eine kultursensible Beratung mit Fokus auf intrinsische Motivation verbessert die Adhärenz nachweislich.
Drei Viertel der Deutschen nehmen Supplemente, oft auf Anregung von Social Media. Doch wann wirken sie wirklich, wo herrschen eher Mythen und wann führen Wechselwirkungen oder Überdosierung zu Risiken?
Patienten konsultieren ChatGPT längst zu Insulin, Ernährung und HbA1c. Worauf Ärzte achten sollten, wenn die KI im Behandlungsraum unsichtbar mitberät.
Immer mehr Patienten kommen mit CGM-Kurven, Glucose-Spikes und Ernährungstipps aus sozialen Medien in die Praxis. Doch was ist klinisch relevant – und wo beginnt die Überinterpretation physiologischer Schwankungen?
Erst Dr. Google, jetzt Dr. TikTok: Immer mehr Patienten vertrauen Gesundheitstipps aus dem Algorithmus. Drei von vier können seriöse Quellen nicht von Fake unterscheiden, mit Folgen für die ärztliche Beratung