Ein deutsch-französisches Forschungsteam hat eine überraschende Eigenschaft der Blutstammzellen aufgedeckt: Sie sorgen nicht nur für die kontinuierliche Erneuerung der Blutzellen, sondern können sich auch an frühere infektiöse Begegnungen erinnern.
Die Risiken für Spätmortalität und Langzeitfolgen nach Krebserkrankungen in der Adoleszenz waren bislang wenig untersucht. Eine neue Auswertung von Daten der Childhood Cancer Survivor Study (CCSS) liefert Zahlen.
Das DKMS Life Science Lab hat ein Verfahren entwickelt, den Cytomegalievirus (CMV)-Status per Wangenabstrich zu bestimmen und damit die Suche nach einem passenden Stammzellspender zu verkürzen.
Vom 19.–22. Februar 2020 fand in Berlin wieder der größte deutschsprachige onkologische Fachkongress statt.
Die Studienergebnisse eines amerikanischen Forschungsteams weisen darauf hin, dass schon eine Tasse Milch pro Tag bei Frauen das Brustkrebsrisiko um 50 Prozent erhöhen kann.
Ein als Wundermittel gegen Übergewicht beworbener Appetitzügler wird vom Markt genommen, nachdem eine neuere Studie einen Zusammenhang zu erhöhten Krebsprävalenzen aufdeckte.
Tumorerkrankungen und die intensive Chemotherapie depletieren die Eisenspeicher des Körpers. Es drohen Eisenmangel und Anämie, welche die Prognose beeinträchtigen können. Eine schnelle Diagnose und Therapie des Eisenmangels ist daher indiziert.
Dr. med. Andre Robert Rotmann berichtet über die Studienergebnisse über die Wirksamkeit von Curcumin in Kombination mit Chemotherapie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs.
Heute im Blog: Wie sich die Krebszahlen entwickeln, wie sie eingedämmt werden könnten und wie der Rauchstopp das Tumorrisiko vermindert.
Ein ehemaliger Regierungsinsider gibt preis, wie Industrien evidenzbasierte Politik untergraben.
Blasenkrebs ist die sechsthäufigste Tumordiagnose in der EU. Noch immer stellt die Früherkennung ein Problem dar. Ein neuer Urintest könnte hier zukünftig die Vorsorgelücke schließen.
Durch Krankheitserreger aktivierte Immunzellen nehmen einander wahr und steuern so die eigene Vermehrung. Diese Erkenntnis könnte zukünftig auch Immuntherapien gegen Krebs verbessern helfen.
Von Fachgesellschaften herausgegebene Leitlinien sind sinnvolle Grundlagen für Therapieentscheidungen. Wenn sie aber nicht als Empfehlungen, sondern als Teil eines einzuhaltenden "Behandlungskatalogs" verstanden werden, entstehen Probleme.
Die Universitätsmedizin Mainz ist einziges Zentrum in Rheinland-Pfalz mit Berechtigung zum Einsatz dieses neuen Verfahrens zur zellulären Krebstherapie.