Eine rechtzeitige Lebensstiländerung kann Menschen mit hohem Risiko, an altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) zu erkranken, bis ins fortgeschrittene Alter vor dem Verlust des Sehvermögens schützen. Das ist ein zentrales Zwischenergebnis des europäischen Forschungsprojekts EYE-RISK.
Eine Forschungsstudie der Harvard University und der Hochschule Stralsund bestätigt die These, individuelle Lebensdauer und Gesundheit mit Hilfe künstlicher Intelligenz bestimmen zu können.
Die Diagnose Krebs ist heute in vielen Fällen kein Todesurteil mehr. Aber die Erkrankung muss möglichst früh erkannt oder bestenfalls ganz vermieden werden. In Dresden wird nun verstärkt daran geforscht.
Für die Behandlung von Krebs ist eine frühe Diagnose von höchster Bedeutung. Daher wäre auch die Fähigkeit, Läsionen ohne Biopsie als gut- oder bösartig zu erkennen, ein entscheidender Fortschritt. In einer aktuellen Studie nutzten ForscherInnen das Potential künstlicher Intelligenz und stießen bei der Programmierung eines Algorithmus auf vielversprechende Ergebnisse.
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin. Über 50% der Bürgerinnen und Bürger würden KI-gestützten Diagnosen in etwa gleich oder sogar mehr vertrauen als rein ärztlichen Diagnosen.
Folgen wie die industrielle Revolution vor 200 Jahren: Schleswig-Holstein sieht in der Künstlichen Intelligenz einen Schlüsselfaktor für die Zukunftsentwicklung. Auf Bundesebene will der Norden dabei kräftig mitmischen und stellt Millionen bereit.
Für eine zielgerichtete Therapie des kolorektalen Karzinoms benötigen die behandelnden ÄrztInnen Informationen über den molekularen Subtyp des Tumors. Computer könnten dafür digitale Gewebebilder analysieren. Entwickelt hat die Methode ein Forschungsteam des Universitätsspitals Zürich und der Universität Oxford.
Geschulte ÄrztInnen können durch Gespräche und kognitive Tests mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent bestimmen, welche PatientInnen eine Psychose erleiden werden. Eine aktuelle Studie deckt auf, dass durch künstliche Intelligenz die Erkennungsrate noch gesteigert werden kann.
Wenn eine konventionelle Behandlung von Leukämien oder Lymphomen keinen ausreichenden Erfolg bringt, ist die Transplantation von Knochenmark- oder Blutstammzellen zumeist die einzige Chance auf Heilung. Ein Großteil der Patienten stirbt bisher leider trotz Transplantation. KI könnte helfen, Risiken abzuschätzen.