Das Forschungsprojekt "Leitsystem zur Optimierung der Therapie traumatisierter Patienten bei der Erstbehandlung" (LOTTE) entwickelt sechs Musterszenarien für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Behandlung von Schwerverletzten.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Bremen beteiligen sich mit zwei Teilprojekten am norddeutschen Innovationsnetzwerk "KI-Space". Ziel ist es, die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Medizintechnik verstärkt zu nutzen.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam hat gemeinsam die Software dentalXrai Pro entwickelt, die ZahnärztInnen die KI-gestützte Analyse von Röntgenbildern ermöglicht.
Ein Forschungsteam hat „scVelo“ entwickelt – eine auf maschinellem Lernen basierende Methode und Open-Source-Software, welche die Dynamik der Genaktivität in einzelnen Zellen prognostizieren kann. Damit können die Forschende den künftigen Zustand einzelner Zellen vorhersagen.
Neues Verbundprojekt entwickelt eine Software, die CT-Aufnahmen automatisch nach verdächtigen Zeichen für bestimmte Befunde absucht und auf dringliche Probleme hinweist.
Ein Forschungsteam hat auf Quanten-Kaskaden-Lasern basierte Infrarot (IR)-Mikroskope eingesetzt, um Gewebeproben von Dickdarmkrebs aus dem klinischen Alltag markerfrei und automatisiert zu klassifizieren.
Ein Forschungsteam hat durch die Kombination von künstlicher Intelligenz und RNA-Molekülen eine Methode entwickelt, mit der die instabile Angina pectoris zukünftig früher und sicherer erkannt werden könnte.
Ein Konsortium aus Wissenschaft und Medizintechnik entwickelt ein technisches System, das im Operationssaal automatisch für die optimale Beleuchtung sorgt.
Viele neurodegenerative Erkrankungen entwickeln sich über Jahrzehnte hinweg. Ein kanadisches Forschungsteam hat jetzt einen Bluttest entwickelt, mit dem die Krankheiten früh erkannt werden können.
Rund eine halbe Million Menschen erkranken jedes Jahr an Krebs, Tendenz steigend. Immer bessere Diagnosemöglichkeiten machen jedoch deutlich, dass Krebs eine höchstindividuelle Krankheit ist und die Betroffenen eine auf sie persönlich zugeschnittene Therapie brauchen.
Könnte ein durch künstliche Intelligenz geschaffenes Medikament einen Durchbruch in der Behandlung von OCD erzielen? Die Antwort auf diese Frage soll eine demnächst in Japan geplante Phase-I-Studie liefern.
Am 16. Dezember 2019 veranstaltet das Netzwerk "sheHealth - Women in Digital Health" ein Treffen zum Thema Frauen und Künstliche Intelligenz in der Medizin. Es geht sowohl um die Datenbasis, mit der die künstlichen Algorithmen "gefüttert" werden, als auch um die KI-Entwicklung selbst: In beiden Bereichen sind Frauen unterrepräsentiert.
Eine Plattform für künstliche Intelligenz, die am MDC entwickelt wurde, kann genomische Daten extrem schnell analysieren. Sie filtert wesentliche Muster heraus, um Darmkrebs zu klassifizieren und die Entwicklung von Wirkstoffen zu verbessern. Einige Darmkrebs-Arten müssen demnach neu geordnet werden.
Ein Forscherteam an der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie und Zelltechnik EMB entwickelt gemeinsam mit Hightech-Unternehmen einen Schnelltest, der zur Asthma-Diagnose nur einen Tropfen Blut benötigt. Dabei bedienen sich die Partner der Methode des Maschinellen Lernens.