• Wie geht man mit psychischem Druck bei Diabetes um?

    Neue technische Entwicklungen bringen bei Diabetes oft neue Herausforderungen mit sich, wenn zum Beispiel Allergien gegen Sensor- und Katheterpflaster auftreten oder Messsysteme nächtliche Alarme auslösen. Auch bestimmte Lebenssituationen wie eine Schwangerschaft mit Diabetes kann zu großer Anspannung und psychischem Druck führen. Dann kann die chronische Stoffwechselerkrankung zu einer die Lebensqualität unangemessen einschränkenden Last werden.

  • Verzögerung bei elektronischer Patientenakte?

    Ab 2021 haben Versicherte das Recht auf eine elektronische Patientenakte, so ist es gesetzlich festgelegt. Doch der Starttermin ist nach Recherchen von "Handelsblatt Inside Digital Health" möglicherweise nicht mehr haltbar. Schuld sind die endlosen Datenschutz-Regelungen, die den Starttermin verzögern könnten.

  • Darmbakterien als Ansatzpunkt für Therapien

    Das Ziel, das Mikrobiom als Angriffspunkt für eine gezieltere Therapie und Diagnose zu nutzen, steht beispielhaft für die übergreifende Idee, verschiedene chronische Entzündungserkrankungen zukünftig individueller und gezielter, also noch präziser, zu behandeln.

  • Bestimmte Schlafstörungen erhöhen Risiko für Parkinson

    Eine aktuelle Studie zeigte, dass es einen Zusammenhang zwischen REM-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD) und der Parkinson-Krankheit gibt. Derzeit wird an einem Test gearbeitet, der verlässlich vorhersagen kann, ob eine RBD in eine Parkinson-Krankheit mündet oder nicht.

  • Weniger HIV, mehr Tripper: PrEP verführt zu Sex ohne Kondom

    Schon seit Langem wird befürchtet: Wer sich mit sogenannter PrEP vor HIV schützt, verwendet seltener Kondome und hat in der Folge ein höheres Risiko für andere sexuell übertragbare Krankheiten. Eine Studie liefert hierzu Zahlen.

  • Stabile Angina: Medikamente genauso gut wie Herzkatheter oder Bypass-OP

    In der Kardiologie bahnt sich eine kleine Revolution an: Die ISCHEMIA-Studie zeigt, dass sich die meisten Engstellen am Herzen mit Medikamenten genauso gut behandeln lassen wie mit Herzkatheter oder Bypass-OP.

  • Effizientere Risikobewertung von Nanomaterialien

    Die Nanotechnologie boomt. Doch die Risikobewertung dieser winzigen Partikel ist aufwendig und stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor große Herausforderungen. Forscherinnen und Forscher haben nun nach Ansatzpunkten für effizientere Testverfahren gefahndet.

  • Je niedriger das Einkommen, desto höher der Antibiotikagebrauch

    Von 2007 bis 2017 wurden Kindern in 8 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von der Geburt an bis zum Alter von 5 Jahren im Schnitt 25 Mal Antibiotika verschrieben – das ist 5 Mal mehr als in Ländern mit hohem Einkommen, wo die Verschreibungszahlen ohnehin schon hoch ausfallen.

  • Lebensstiländerung bei Metabolischem Syndrom

    Patienten mit Metabolischem Syndrom wird dringend eine Lebensstiländerung mit mehr Bewegung, gesünderer Ernährung und Gewichtsabnahme ans Herz gelegt – oft ohne Erfolg. Eine Minimalvariante könnte ein guter Einstieg zur Verbesserung der Stoffwechselsituation sein.

  • Zellatlas des kranken Herzens

    Wie erholt sich das Herz nach einem Infarkt? Was unterscheidet junge Herzen von alten? Diese Fragen wollen ForscherInnen mithilfe neuer Technologien beantworten, die verschiedenste Zelltypen und ihre Aktivitäten bis auf die Ebene von Proteinen und Genen verfolgen.

  • Risiko für Herzversagen in der Mammographie erkennen?

    Arterienverkalkungen in der Brust werden auch in der Mammographie ersichtlich. Zu diesem Ergebnis kam die aktuelle Studie eines amerikanischen Forschungsteams. Hierin sehen die WissenschaftlerInnen eine gute Möglichkeit, frühzeitig das Risiko für Herzversagen zu erkennen.

  • MRSA-Superkeim als "melting pot"

    Ein internationales Forscherteam hat erstmals die Evolution und Verbreitungswege eines speziellen Stammes von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) im Detail analysiert. Der "Bengal Bay“-Klon vereint eine besondere Virulenz und das Potential zur weltweiten Ausbreitung mit der Multiresistenz von Krankenhauskeimen.

  • Neuer Schalter für Zellteilung bei Bakterien

    Ein bislang unbekannter molekularer Mechanismus bereitet die Zellteilung von Bakterien vor, indem er die Verteilung des Erbguts auf die Tochterzellen beeinflusst.

  • Kleinstmetastasen im künstlich geschärften Blick

    Forschende des Helmholtz Zentrum München, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der Technischen Universität München (TUM) haben einen Algorithmus entwickelt, der automatisiert Metastasen erkennt. Damit fanden sie sogar einzelne streuende Krebszellen im gesamten Körper von Mäusen.

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