Natürliche Killerzellen töten nicht nur Krebszellen oder virusinfizierte Zellen ab. Sie steuern bei Hautverletzungen auch die Balance zwischen Wundheilung und Bakterienabwehr. Wird der Heilungsprozess beschleunigt, schwächt dies die Immunabwehr.
Forschende der ETH Zürich haben ein Molekül entwickelt, das mit fluoreszierendem Leuchten anzeigt, wo im Körper neue Gewebe entstehen. Das Molekül könnte zukünftig in der Krebsmedizin und in der Erforschung von Wundheilungsstörungen eine wichtige Rolle spielen.
Bei seit Jahren an chronischen Wunden leidenden Patient:innen führte die Auflage der hauchdünnen Amnionmembran meist zu einer vollständigen Heilung. Dieser Behandlungserfolg wurde nun mit dem deutschen Wundpreis ausgezeichnet.
Damit bakterielle Infektionen direkt in der Wunde bekämpft werden können, haben Empa-Forschende Membranen aus Cellulose entwickelt, die mit antimikrobiellen Eiweißbausteinen ausgestattet sind.
Ein Forschungsteam aus Bad Oeynhausen, Karlsburg und Greifswald belegt erstmalig die Wirksamkeit von Kaltplasma in einer prospektiven, randomisierten und placebokontrollierten Studie.
Ein Forschungsteam der Universität Tübingen erforscht an Mäusen, wie die normale Hautmikroflora als äußerer Schutzschild wirkt.
Forschende der ETH Zürich und der National University of Singapore entwickelten einen neuartigen Wundverband, der blutstillend wirkt und nicht mit der Wunde verklebt. Damit vereint das Forschungsteam die beiden Eigenschaften zum ersten Mal in einem Material.
Bisher rätselten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie genau sich Narben bilden. Nun hat ein Team des Helmholtz Zentrums München erstmalig herausgefunden, dass Narben aus Teilen des Bindegewebes – der Faszie – gebildet werden.
Schlecht heilende Wunden und starke Vernarbungen können die Beweglichkeit und Gesundheit eines Menschen deutlich beeinträchtigen. nun wurde ein Schaumstoff entwickelt, der übermäßige Narbenbildung verhindern und der Wundheilung auf die Sprünge helfen soll.
Operationswunden schließen sich häufiger und schneller, Infektionen sind seltener als bei einer Standardversorgung. Aber noch immer sind 23 % der Daten abgeschlossener Studien nicht verfügbar.
Chronische Wunden sind eine besondere Herausforderung für Ärzte und Pfleger. Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Vakuum-Wundtherapie. Experten sehen beim Nutzen aber viele offene Fragen.
Nervenzellen in der Haut helfen beim Wunden heilen. Gliazellen verändern sich bei einer Verletzung in Reparaturzellen und schwärmen in die Wunde. Dort fördern sie die Regeneration der Haut, wie Forscher der Universität Zürich zeigen konnten.
Ein sehr elastischer und haftender Operationskleber, der Wunden schnell verschließt, ohne Klammern oder Nähte, könnte die Art, wie Operationen durchgeführt werden, verändern. Biomediziningenieure der University of Sydney und aus den Vereinigten Staaten arbeiteten zusammen an der Entwicklung des möglicherweise lebensrettenden Operationsklebers MeTro.