Liebe Kollegen,

ich habe letztens einen Vortrag gehört, indem Untersuchungsergebnisse bezüglich der Firbroblastenaktivität in verschiedenen Arterien erläutert wurden. Es gebe wohl Hinweise auf eine erhöhte Fibroblastenaktivität in der Arteria femoralis superficialis. Somit könnte man annehmen, dass die so oft durchgeführte PTA dieser Oberschenkelarterie bei Stenose bzw. Verschluss fraglich wäre, da eine immens hohe Wahrscheinlichkeit für eine Re-Stenosierung bestünde. Ich habe schon sehr viele Patienten mit einer Re-Stenosierung der AFS nach Intervention gesehen – egal, ob BMS, DES o.a.

Da könnte eine möglicherweise erhöhte Fibroblastenaktivität eine gute Erklärung für sein. Hoffentlich gibt es hierzu bald weitere Erkenntnisse. Denn bei einer Bestätigung wäre die übliche PTA als Therapie fraglich einzustufen und evtl. eine Bypass-Operation vorzuziehen.

Wir haben ebenfalls in unseren poststationären Sprechstunden auffallend viele Patienten mit Re-Verschluss der AFS gesehen. Das könnte durchaus eine gute Begründung sein.
Dennoch sollte man nun nicht gleich die Möglichkeit der PTA verwerfen und gleich zum Äußersten schreiten und eine invasivere Bypass-Operation durchführen. Vielleicht muss man an dieser Stelle dann anstelle von Beschichtungen über variable Maschengrößen der Stents nachdenken, durch die die Zellen insbesondere die Fibroblasten nicht hindurch wandern können. Da wird sich die Medizintechnik hoffentlich was einfallen lassen, denn die Re-Stenosen und –Verschlüsse sind für die Patienten natürlich sehr belastend durch die bedingten weiteren Eingriffe.


Haben wir auch in unseren poststationären Sprechstunden auffallend viele Patienten mit Re-Verschluss der AFS gesehen. Das könnte durchaus eine gute Begründung sein. Dennoch sollte man nun nicht gleich die Möglichkeit der PTA verwerfen und gleich zum Äußersten schreiten und eine invasivere Bypass-Operation durchführen. Vielleicht muss man an dieser Stelle dann anstelle von Beschichtungen über variable Maschengrößen der Stents nachdenken, durch die die Zellen insbesondere die Fibroblasten nicht hindurch wandern können. Da wird sich die Medizintechnik hoffentlich was einfallen lassen, denn die Re-Stenosen und –Verschlüsse sind für die Patienten natürlich sehr belastend durch die bedingten weiteren Eingriffe.


Die Behandlung der Stenose der AFC und der AFS in Höhe des Abganges der Profunda ist eh eine Domaine der offenen Gefäßchirurgie. Hier ist bekannt, daß die Interventionelle Dilatation immer schlechtere Ergebnisse liefert.


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