Allgemeine Chirurgie + Visceralchirurgie, Sportmedizin, Allgemeine Phys. u. reh. Med.

Epicondylitis humeri radialis behandeln 2 Ärzte beteiligen sich an dieser Diskussion

Die als "Tennisellenbogen" bekannte Epicondylitis humeri radialis ist natürlich, wie der Name schon sagt, eine bei Tennisspielern häufig vorkommende Erkrankung. Auch die heutzutage monotone Arbeit an Computerarbeitsplätzen bringt viele Epicondytitiden hervor. Die Entzündung der Sehnenansätze kann konservativ gut mit Ruhigstellung und kalten Umschlägen sowie zeitweisen Einsatz eines NSAR gut therapiert werden.

Zusätzlich sind Maßnahmen der physikalischen Medizin angeraten. Von Ultraschall über Iontophorese bis hin zur Stoßwellentherapie werden verschiedene Verfahren empfohlen. Mit welchen haben Sie die besseren Erfahrungen gemacht? Wie lange sollte man die physikalischen Methoden anwenden bis ein ausbleibender Behandlungserfolg sicher ist? Welchen Stellenwert hat die Ruhigstellung im Gips bei einer Epicondylitis humeri? Ab wann sollte die operative Versorgung erfolgen?

Zuerst Physiotherapie ua US, Stretching, Stosswelle Heimorigramm, Belastungseinschränkung ev AUF , Gips, NSAR, 2. Linie Steroidinfiltration, ev Eigen blut zentrif. und Überstand injiz.
Ca 10% operativ noch 4 Monaten erfolgloser kons. Th


Diese lästige Insertionstendopathie habe ich einige hundertmal dann erfolgreich behandelt, wenn ich mit dem Patienten zusammen die Alttags- Sport- oder "interne" Fehlbelastungsursache herausgefunden hatte.
Bei eindeutigem Annspanungsschmerz der Handgelenkextensoren, oder dem der (Mittel-) Fingerstrecker war die meist einmalige Infiltration am richtigen Punkt ( Ursprung der obigen Muskeln) mit 5-10mg eines kristallinen Prednisolonpräparates und einwöchiger Belstungsminderung erfolgreich. Vorher suchte ich nach Funktionsstörungen der HWS und beseitigte sie manualtherapeutisch. Wenn es bereits zu einer hyperreaktiven Koordinationsstörung der UA-Muskulatur gekommen war, lohnte sich Elektrotherapie z.Bsp. mit detonisierender Mittelfrequenz.
Bei richtiger(tief und langsam infiltrierend) Injektionstechnik habe ich selten mehr als eine Infiltration gebraucht.
Erfolglos vorbehandelte Patienten berichteten häufig, dass an der Injektionsstelle eine "Beule" in der Haut gewesen wäre, also offensichtlich eher eine subcutane Inf. stattgefunden hatte.


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