Hallo liebe klinische Kollege,

ich habe mal eine Frage zu unserer Berufskleidung. Ich nehme an, dass die Vorgaben in den Krankenhäusern sehr ähnlich sind; eine Hose, ein Oberteil und ein Kittel in schlichtem weiß. In meiner Klinik wurde gerade die Kleidung erneuert. Für uns Frauen sind seitdem nur noch weiße Blusen als Oberteil im Sortiment, die schlichtweg nicht passen. Der Schnitt ist katastrophal und ich weigere mich diese Bluse auf Arbeit zu tragen. Mit dieser Meinung bin ich nicht allein. Bis jetzt habe ich noch keine Kollegin mit der Bluse gesehen. Alternativ ziehe ich nun private Shirts von mir auf Arbeit an. Bei Kontakt mit infektiösem Material ist das natürlich unangenehm und da man die meisten normalen Oberteile auch nicht sehr heiß waschen kann, habe ich nun schon des Öfteren Oberteile wegschmeißen müssen. So geht es natürlich nicht weiter!
Kann ich vom Arbeitgeber einen Bekleidungszuschuss erwarten, wenn ich mir privat ein paar weiße Polo-Shirts für die Arbeit besorge?
Können Sie vielleicht einen Hersteller empfehlen? Wenn ich schon die Kosten tragen müsste, dann würde ich gerne qualitativ etwas Gutes für unsere Anforderungen an Berufskleidung holen

Ich würde Ihnen den Besuch in einem Berufsbekleidungsgeschäft in Ihrer Nähe empfehlen. Arzt bzw. Arzthelferkleidungsstücke haben die meisten vorrätig, sodass man sich von Qualität und Schnitt überzeugen kann. Ich habe zwar passende Berufskleidung von meinem Arbeitgeber erhalten, aber leider etwas wenig. Daher habe ich mich für die Arbeit noch zusätzlich zwei Kasaks geholt im üblichen krankenhausblau, die ich anziehe, wenn meine andere Kleidung mal wieder in der Wäsche verschwunden ist. Ich habe diese Ausgabe bei der Steuer geltend gemacht. Ob es einen Arbeitgeberanteil für etwaige Anschaffungen gibt, wage ich zu bezweifeln…


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